Industrieller 3D-Druck & Konstruktionsleistungen in Stuttgart

Vom Einzelprototyp bis zur Kleinserie – mit maschinenbautechnischem Hintergrund und prozessbeherrschtem FFF-Druck.

Kleinserienfertigung 3D-Druck
3D-Druck Orthese Medizintechnik
3D-Druck Leistungen

FFF-3D-Druck

Fused Filament Fabrication (FFF) auf kalibrierter Industriehardware. Jeder Druckjob wird mit materialspezifischen Parametern gefahren – Drucktemperatur, Schichtdicke, Infill-Strategie und Schichtorientierung werden bauteilbezogen konfiguriert.

Das Ergebnis: Reproduzierbare Bauteile mit definierten mechanischen Eigenschaften statt zufälliger Ergebnisse von überhitzten Heimdruckern.

  • Schichtdicken 0,10 – 0,30 mm
  • Bauteilgröße bis 400 × 400 × 500 mm (Einzelteil)
  • Maßgenauigkeit typisch ±0,2 mm
  • Infill 15 % – 100 % je nach Lastfall
  • Stützstruktur-Optimierung für Minimalaufwand beim Nachbearbeiten

Technische Parameter

Materialien 30 Werkstoffe – Übersicht →
Schichtdicke 0,10 – 0,30 mm
Max. Bauteilgröße 400 × 400 × 500 mm
Maßtoleranz ±0,2 mm typisch
Oberflächengüte Ra 10 – 25 µm (roh)
Oberflächengüte Rz 50 – 125 µm (roh)
Mindestlieferzeit 2–3 Werktage

Konstruktionsberatung

Als staatlich geprüfter Maschinenbautechniker (Bachelor Professional) ist die technische Analyse des Bauteils kein Zusatzservice – es ist der Standard. Jede Anfrage wird konstruktiv bewertet:

  • Wandstärkenanalyse auf Druckbarkeit
  • Empfehlung der optimalen Schichtorientierung für Lastfall
  • Toleranzkettenbeurteilung bei Passungen
  • Identifikation von Hinterschneidungen und Alternativgeometrien
  • Materialempfehlung nach Anforderungsprofil

Die Konstruktionsberatung ist in der Anfrage enthalten – kein gesondertes Honorar.

Konstruktionsberatung und additivgerechte Bauteilanalyse bei 3D Fabrikant

Bauteiloptimierung

Bauteile aus der klassischen Zerspanung oder dem Spritzguss lassen sich nicht 1:1 im 3D-Druck fertigen, wenn man dasselbe Ergebnis erzielen möchte. Additive Fertigung hat andere Stärken – und andere Schwachstellen.

Auf Wunsch werden CAD-Daten im Hinblick auf additivgerechte Konstruktion analysiert und Optimierungsvorschläge erarbeitet:

  • Reduktion von Stützstrukturen durch Geometrieänderung
  • Topologieoptimierung für Gewichtsreduktion
  • Wandstärkenanpassung für definiertes Verformungsverhalten
  • Schnittstellenoptimierung für Montage und Fügeverbindungen
CAD-Optimierung und additivgerechte Konstruktion für den 3D-Druck

Häufige Optimierungen

  • Hinterschneidungen eliminieren Drucken ohne Stützstruktur möglich
  • Rippen statt Vollmaterial Bis 60 % Materialreduktion bei gleicher Steifigkeit
  • Schichtorientierung optimieren Zugfestigkeit in Hauptlastrichtung maximieren
  • Passungen anpassen 3D-Druck-Toleranzen von CAD berücksichtigen

Prozessbeherrschung

Reproduzierbare Bauteile entstehen nicht zufällig. Jeder Auftrag wird auf validierten Druckprofilen gefertigt – materialspezifisch kalibriert, nicht per Voreinstellung aus dem Internet.

Filament-Trocknung, Druckorientierung nach Hauptlastrichtung und Maßkontrolle mit dem Messschieber vor dem Versand sind fester Bestandteil jedes Auftrags.

  • Vakuumlagerung und Trocknung feuchtigkeitssensitiver Materialien
  • Materialspezifische Druckprofile (Temperatur, Flussrate, Kühlung)
  • Druckorientierung nach Hauptlastrichtung des Bauteils
  • Maßkontrolle mit digitalem Messschieber (0,01 mm Auflösung)
  • Sichtprüfung auf Schichtfehler, Fadenzug und Oberfläche
Präzise gefertigtes 3D-Druckbauteil – Prozessbeherrschung bei 3D Fabrikant

Prototypen & Kleinserienfertigung

Prototypenfertigung

Einzelteile und kleine Stückzahlen für Entwicklung, Musterprüfung und Funktionstests. Ideal wenn Geometrie oder Material noch nicht endgültig festgelegt ist.

  • 1 Stück bis ca. 10 Stück
  • Lieferzeit Express auf Anfrage
  • Iterationsschleifen möglich
  • Konstruktionsfeedback inklusive

Kleinserienfertigung

Für wiederholgenaue Bauteile in Mengen bis ~100 Stück pro Auftrag. Prozessparameter werden dokumentiert, um konsistente Qualität über mehrere Fertigungslose sicherzustellen.

  • 10 bis ~100 Stück pro Los
  • Parameterdokumentation für Nachfolgeaufträge
  • Mengenrabatt möglich
  • Rahmenverträge auf Anfrage

Häufige Fragen zu unseren Leistungen

Wie unterscheidet sich FFF-3D-Druck von klassischer CNC-Zerspanung für Einzelteile?

FFF-3D-Druck benötigt kein Werkzeug und keine Aufspannvorrichtung – jedes Bauteil ab Stück 1 ist wirtschaftlich. CNC-Zerspanung ist bei Einzelteilen mit hohem Rüstaufwand verbunden und lohnt sich ab größeren Serien. FFF ermöglicht außerdem interne Kanäle, Hinterschneidungen und Topologieoptimierungen, die spanend nicht realisierbar sind. Die Maßtoleranz im FFF-Verfahren liegt bei typisch ±0,2 mm; CNC erreicht ±0,01–0,05 mm. Für Präzisionspassungen werden FFF-Bauteile mechanisch nachbearbeitet oder mit Einschmelzgewindeeinsätzen versehen.

Welche Nachbearbeitungsoptionen bietet 3D Fabrikant nach dem Druck?

Standard-Nachbearbeitung umfasst: Entfernung von Stützstrukturen, Gewindeschneiden (M2–M12), Einbau von Einschmelzgewindeeinsätzen (Heli-Coil, Böllhoff Ensat), Schleifen und Schmirgeln von Sichtflächen sowie einfaches Lackieren. Komplexe Oberflächenveredelungen (Lackieren in RAL-Farbe, chemisches Glätten für ASA) sind auf Anfrage möglich. Jede Nachbearbeitung wird im Angebot separat ausgewiesen.

Was ist DfAM – Design for Additive Manufacturing – und warum ist es relevant?

DfAM (Design for Additive Manufacturing, deutsch: additivgerechte Konstruktion) bezeichnet die Anpassung einer CAD-Geometrie an die spezifischen Möglichkeiten und Einschränkungen des FFF-Verfahrens. Relevant: Wandstärken ≥ 1,2 mm, Überhangswinkel ≤ 45° für stützstrukturfreien Druck, Bohrungen horizontal ausrichten, Faserausrichtung für CF-Materialien berücksichtigen, Passungsmaße mit Druckschrumpfung korrigieren. 3D Fabrikant führt DfAM-Analyse für jede Anfrage durch – ohne Aufpreis.

Bietet 3D Fabrikant Kleinserienfertigung mit gleichbleibender Qualität über mehrere Lose an?

Ja. Für Kleinserienprojekte werden alle Druckparameter dokumentiert (Temperatur, Schichtdicke, Infill, Flussrate, Orientierung, Materialnummer). Bei Folgeaufträgen wird dasselbe Parameterset verwendet – die Teile sind reproduzierbar. Materialchargen werden vermerkt; falls eine andere Charge verwendet wird, erfolgt ein Testdruck vor der Serienfertigung. Rahmenverträge mit vereinbarten Stückpreisen sind möglich.

Welche Mindestanforderungen gelten für eingereichte CAD-Daten?

CAD-Daten sollten als STEP (.step/.stp) oder STL eingereicht werden. STEP ist bevorzugt für Bauteile mit Passungen oder Gewindebohrungen (maßhaltige Geometrie). STL für visuelle Prototypen ausreichend. Anforderungen: geschlossene Volumenkörper (wasserdichte Geometrie), keine sich selbst durchdringenden Flächen, Mindestauflösung für STL ≥ 0,01 mm Dreiecksgröße. Bei Problemen mit der Dateiqualität wird eine Rückmeldung gegeben.

Weitere Fragen → Vollständige FAQ-Seite

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